Kapitel3 Die Zeit in Alsfeld

Kapitel 3
Alsfeld war als Projekt-A-Ort ausgewählt Es entstand eine ganz neue Aufbruchstimmung die Leute erfaßte die sich schon zurückgezogen hatten und jetzt in Alsfeld auftauchten. Im Oktober/November 1988 wurden 2 Häuser Unfug (Untere Fuldergasse) 2 und 12 gekauft. Sofort die 2 von ET (Erhard Trotnow) kurz später die 12 vom Kollektiv Jo Arthur Sylvester Heike und Uli. Karl der einzige Einwohner besorgte die Wohnung für Horst und das Anarchiv. Zur erwarteten Ubernahme des Ökoladens durch Uli kam er nicht rechtzeitig, Icke machte auch keinen Elektroladen auf sondern später in Neustadt wo ach Uli in den Ökoladen einstieg Die Galions kauften einen Hof in der Nähe in Bieben. Ebenso miete eine Gruppe einen Hof etwas weiter in Reimrod. Peter und noch 2 zogen nach Alsfeld in eine WG gründeten die gemeinnützige Kulturfabrik und Kneipe
Um Cora die erst nach Bieben zog und dann in Unfug2 kam es aber bald zu einem Klinsch besonders zwischen Gabi und ET um Mietzahlung und abgeholten Besitz. Das wurde leider unnötig aufgebauscht als ob in Bieben esoterische Hexen hausten. Mein Versuch, den Bruch aufzuarbeiten scheiterte leider an ET’s Sturheit. ein treffen versank in Sprachlosigkeit.
Im ersten Jahr erschienen noch gemeinsam von Unfug 2 und ET vier AHA , im zweiten drei im dritten nur noch eins. Barbara hatte sich bei ET intensiv an den Renovierungen des großen Fachwerkhauses beteiligt, war dann aber im Streit ausgezogen. Als ET das AHA für seine einseitige Darstellung nutzte, wurde er in Stangrod-Bundestreffen Juni 1990 von der AHA-Mitarbeit ausgeschlossen. Um die Abgeltung von Barbaras Arbeit gab es leider einen Rechtsstreit
Ich war häufig in Alsfeld saß in allen möglichen Küchen herum und war bald der einzige, der noch zu allen Kontakt hatte, weil ich mich als Besucher aus allen Streitigkeiten raushalten konnte, Es war manchmal komisch, wenn ich nacheinander in die Unfug 2 und 12 bei Horst vorbei und dann zu den Gallions, alle im gleichen Projekt aber dennoch kaum Gemeinsamkeiten. Es gelang mir meist das zu ignorieren und versuchen von allen Positives und Fortschritte insbesondere beim Ausbau zu berichten, auch im AHA..
Horst zog inzwischen mit Anarchiv und Satzzentrum nach Neustadt. Der Bauernhof in Reimrod wurde aufgelöst . Weitere Bundestreffen Leer 25-27. August, Berlin 7-9.Sept. 90 und Neustadt 18-20.Jan. 91 Es wurde schwierig, überhaupt noch anhand der AHA nachzuvollziehen wie der Auflösungsprozeß ablief. Die Unfug 12 wurde an einen Mitbewohner, der in Alsfeld bleiben wollte verkauft und der Umzug der anderen nach Neustadt abgewickelt.
Inzwischen war mir durch meine Besuche aller möglichen Orte und Treffen klar geworden, daß nur mit der Weiterführung des AHA außerhalb von Neustadt das Gesamtprojekt weitergeführt werden konnte. Andernfalls wäre das AHA in N untergegangen. In der Befürchtung der Arschkarte, das ich als einziger das durchzuziehen “zu müssen” bereit war. fuhr ich zu dem einzigen Treffen, das noch stattfand.
So wurde in Billertshausen, eigentlich nur ein Vorbereitungstreffen. 22-24 Nov. 1991 Alsfeld als PA-Ort aufgehoben und jedem freigestellt, wie er sich weiter zum Projekt verhält. Mitsamt Konto und Abo-Liste wurde mir das AHA nach Oldenburg überantwortet. Mehrere versprachen hier zur Endredaktion zu kommen was zeitweise mit Jörde/Dortmund auch klappte.
Leider schafften wir es nicht mehr zum geplante Bundestreffen im Dezember 1991 rechtzeitig einzuladen, das die aktive Theoriegruppe Marburg vorbereitet hatte, aber mißverständlich keine extra Einladungen verschickte, denn das AHA wurde erst im Januar fertig. Das nächste sehr gut besuchte Bundestreffen fand darum erst im März statt. Bis dahin galten die Beschlüsse vom Vorbereitungstreffen, die dort bestätigt wurden.

  • Pu Schröder Im Fabrikprojekt Oldenburg war ich in der angenehmen Lage wenn kein Laden gebaut wurde, von Freitag bis Montag weg bleiben zu können, was ich exessiv ausnutzte. Natürlich muße ich die Zeit nacharbeiten.
  • PU Schröder Das eigentlichen Faktengerüst der drei Jahre Alsfeld als P-A-Ort ist nur dürftig in den AHA dargestellt. Ich habe hier schon einiges aus meinen persönlichen Erinnerungen dazu gepackt. Demnächst müssen weitere Quellen erschlossen werden die eigentliche Arbeit beginnt damit. Wer wohnt noch in der Unfug 2 und 12 in Bieben. Über die Kulturinitiative und Kneipe fast nichts. was ist noch in Neustadt im Anarchv. das jetzt nach Speyer umgesiedelt wurde Werde mal losfahren alte Bekanntschaften auffrischen. Mit Mitmachern über Facebook oder Unterstützung über ein sich regendes Interesse unter den alten P-A’lern rechne ich nicht..

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